
Le Cairde //
Sa, 03.09.11
Beginn: 20:30 Uhr
Einlass: 19:30 Uhr
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Le Cairde
Die Herbst-Auftaktveranstaltung mit der “Hausband”.
Die Herren Häger, Illert, Ohl und Rohmig eröffnen die Herbstsaison des stilvollen Gemäuers. Denn der Jagdhofkellers wird in dieser Saison wieder glanzvolle Band mit keltischer Musik zu Gast haben. Neues aus dem Repertoire und “alte Bekannte” werden an diesem Abend zusammen mit der gewohnt lockeren Bühnenpräsentation der Gruppe für eine unvergessliche heimische Atmosphäre sorgen.
Le Cairde“ ist irisch und heißt „Unter Freunden“. Als Gründungsdatum der Band kann der St. Patrick’s Day des Jahres 2000 gelten. Damals spielten die vier Musiker zusammen mit Freunden in der „Alten Dorfmühle“ in Bensheim-Auerbach an der Bergstraße und beschlossen nach diesem gelungenen Abend eine neue Band zu gründen. Der Bandname wurde nach einer Publikumsbefragung ausgewählt, weil er das Selbstverständnis der Gruppe gut trifft.
Die Musiker von „Le Cairde“ sind:
Lothar Häger: Gesang, Gitarre
Edgar Illert: Gesang, Gitarre, Mandoline, Bouzouki, Whistles
Hans-Willi Ohl: Gesang, Gitarre
Klaus Rohmig: Gesang, Gitarre, Cithern, Bodhran, Spoons
Zur Musik:
Die Gruppe kommt zwar aus Darmstadt, doch in ihren Konzerten riecht man förmlich die irischen Wiesen und schottischen Hochmoore.
Das Repertoire der Gruppe besteht aus traditionellen irischen und schottischen Liedern und Tunes, aber auch aus Stücken zeitgenössischer Musiker, deren traditionelle Elemente die vier Darmstädter Musiker kongenial herausarbeiten. Im Zentrum steht der zumeist mehrstimmige Gesang, der aus einem exquisiten Gemisch unterschiedlicher stimmlicher Charaktere hervorgeht.
Da sind zum einen die feinen, zum Träumen anregenden Stimmen Lothars und Hans-Willis, wie geschaffen für romantische Liebeslieder. Der rustikalere, mitunter kantige Gesang Klaus’ und Edgars verleiht den Liedern die traditionelle Bodenhaftung und historische Glaubwürdigkeit. Da jeder der vier mal den Solopart übernimmt, wird ein Konzert mit „Le Cairde“ auch nie langweilig, und es ist immer wieder faszinierend zu hören, wie sich vier so unterschiedliche Stimmen zu einem harmonischen Wohlklang zusammenfinden, der niemanden unberührt lässt.
Mitunter wird der Gesang ergänzt von Instrumentalstücken, die – teilweise getragen als Slow Air, zuweilen aber auch feurig als Jig oder Reel – von Edgar auf der Whistle oder der Mandoline gespielt werden. Der Rhythmus kommt überwiegend durch den satten Gitarrensound von Hans-Willi, oftmals angetrieben durch die Bodhran oder die Cithern von Klaus, während Lothar auf seiner Gitarre den Bässen freien Lauf lässt oder die sanften Lieder durch filigranes Spiel untermalt.
Abgerundet wird das Konzert mit „Le Cairde“ durch locker-heiter präsentierte Anekdoten zur Musik und ihren Hintergründen, mit denen der musikalische Cocktail zusätzlich angereichert wird.
So verlässt man ein Konzert von „Le Cairde“ in beschwingter Stimmung und mit der Gewissheit, hervorragend unterhalten worden zu sein.
Für das leibliche Wohl sorgt Marianne mit Irish Stew und Haggis mit Stambes.

